Geschichte

Vereinsgeschichte des Kegel-Sport-Vereins e.V. Gladbeck

Vorgeschichte

Bis zum Beginn des Jahres1969 war der Kegelsport in der Stadt Gladbeck wenig verbreitet und eine Sportanlage gab es erst recht nicht. Aus diesem Grunde mussten die Kegelsportler Gladbecks in benachbarte Orte ausweichen. Hierdurch ergaben sich für die Sportler größere Anreisen.

So waren die Kegelsportler in unterschiedlichen Vereinen organisiert, aber die angetroffenen sportlichen Voraussetzungen waren dennoch denkbar ungünstig, da für die Ausübung nicht unbedingt eine eigene Kegelbahn zur Verfügung stand. So wurden sowohl das Training als auch die Leistungsdurchgänge in Gaststätten durchgeführt, wobei im Extremfall die Gaststätte von Woche zu Woche gewechselt werden musste, um freie Kegelbahnen vorzufinden.

Erste Schritte

Um diese ungünstigen Rahmenbedingungen zu beseitigen, kamen die Sportkameraden Heinz Schulte und Karl Gries auf die Idee, das Sportkegeln auch in der Stadt Gladbeck zu beheimaten. Zunächst wurde innerhalb des Gladbecker Stadtgebietes nach einer geeigneten Kegelbahnanlage Ausschau gehalten. Diese fanden die beiden dann schließlich in der Gaststätte „Kiekenberg“ in Gladbeck-Zweckel. In einem ersten Vorgespräch mit dem Besitzer zeigte dieser auch sein Interesse an dem Plan und ließ weitere Hoffnung aufkommen. Nachdem die Idee, eine dauernd feste Sportkegelbahn auf Gladbecker Gebiet zur Verfügung zu haben, auch die Aufmerksamkeit befreundeter Gladbecker Sportkegler fand, fassten Heinz Schulte und Karl Gries den Entschluss, hinsichtlich der Finanzierung mit dem Sportamt der Stadt Gladbeck in Verhandlungen zu treten. Denn eines stand von Anbeginn aller Überlegungen fest: Die Pacht für die Leistungsdurchgänge an Sonntagen und das Training an einem oder gar mehreren Wochentagen war zumindest in der Anfangsphase aus eigenen Mitteln nicht zu bestreiten. Nachdem in Verhandlungen mit der Stadt Gladbeck von dort finanzielle Hilfe zugesagt war, wurden interessierte Sportkegler zu einer Gründungsversammlung in die Gaststätte „Kost“ eingeladen.

Historischer Abriss

April 1969 Gründung

Juli 1969 Aufnahme des Spielbetriebes

April 1970 Gründung einer Damenabteilung

1971 Gründung der Jugendabteilung

Mai 1974 KSV Gladbeck wird e.V.

Juli 1974 Umbau der Kegelbahnen bei Kiekenberg zur Sportanlage

August 1987 Eröffnung der Artur-Schirrmacher-Halle und Übernahme der Sportkegelanlage

April 1994 Rücktritt des Gründungsvorsitzenden Heinz Schulte nach 25 Jahren

1996 Eingliederung des SKV Bottrop in den KSV Gladbeck

Februar 2005 Fertigstellung der KSV Homepage (HTML Version) seit  Dezember 2008 nun eine WordPress Version.

Einige sportliche Erfolge aus der jüngsten Zeit

Juni 2002 Deutscher Meistertitel im Dreibahnenkegeln, weibl. Jugend B Melanie Herold

Juli 2002 vierter Platz Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, weibl. Jugend A A. Boiarzin, S. Herold, C. Thewes, S. Turowski

August 2002 Juniorenweltmeistertitel im Einzel Ines Misch Juniorenvizeweltmeistertitel im Paarkampf Ines Misch / Yvonne Ruch

September 2002 Aufstieg erste Damenmannschaft in die NRW-Liga

Februar 2003 NRW-Liga-Meistertitel erste Damenmannschaft

März 2003 Gaumeistertitel im Einzel, Junioren P. Gerschel

April 2003 Aufstieg erste Damenmannschaft in die Bundesliga

Juni 2003 Deutscher Vizemannschaftsmeistertitel, weibl. Jugend A S. Deiler, M. Herold, K. Kitzol, J. Winteroth, M. Wischnewski
August 2004 Tandem – Junioren Weltmeisterin bei der WM in Italien Ines Misch (KSV Gladbeck) Katja Ricken (KV Hagen)

August 2004 Vize Junioren Weltmeisterin im Einzel. Ines Misch,